Kompetenzmodell für das Anleiten kreativer Lernprozesse

Impuls 1·14

Aufbau von Lehr-Lern-Arrangements auf Basis von Kreativitätsmodellen 

Gestaltungsprozesse lassen sich in Phasen mit unterschiedlichen Aktivitätsformen gliedern. Dazu ein Aufgabenbeispiel aus dem Musikunterricht: „Improvisiere mit drei Tönen, erfinde mit diesen drei Tönen eine Melodie, gestalte sie dynamisch, notiere die Melodie (Komposition) und trage sie auf deinem Instrument vor“. Die Aufgaben enthalten eine klare formale Vorgabe (drei Töne) und verschiedene Aktivitätsformen, die den einzelnen Phasen eines Gestaltungsprozesses entsprechen.

Aktivitätsform

Improvisieren

Erfinden

Gestalten

Komponieren

Präsentieren

Aktivität

spielen und experimentieren

Erfinden erster
fachbezogener Ideen

Ordnen von Ideen;
Skizzieren von Konzepten (z. B. Choreographien)

Zusammenstellen und Notieren fachll. Ideen

Präsentieren von Produkten

a. Anregung

Die Lehrperson ordnet die Aufgabenstellungen zur Initiierung und Durchführung der Gestaltungsprozesse entsprechend obenstehenden Aktivitätsformen.

b. Reflexionsfrage

  • An welchen Stellen sind gegenseitiges Vorzeigen oder Präsentationen sinnvoll?