Making im Unterricht

Software

Lasercutter werden in der Regel mit ihrer eigenen Software ausgeliefert. Die Bedienung unterscheidet sich teilweise, wobei die Grundlagen immer gleichbleiben. In der Software werden Leistung und Geschwindigkeit, sowie der Modus festgelegt. Je nach Software wird mit Ebenen oder Farben gearbeitet, um zu definieren, welches Element wie behandelt wird.

Beam Studio 

In Beam Studio für die Flux Lasercutter (z.B. unseren Beamo) werden die Einstellungen pro Ebene gemacht. Im Folgenden soll das PH Zürich Logo auf 4mm Sperrholz graviert werden und anschliessend anhand des roten Vierecks ausgeschnitten werden. Im Bild sichtbar sind zwei Ebenen. Layer 1 in Rot mit 55% Leistung und 5 mm/s Geschwindigkeit. Nicht sichtbar sind die Einstellungen von Layer 2 gravieren: 25% Leistung und 150 mm/s. Da im Rastermodus graviert wird, dauert das trotz der hohen Geschwindigkeit ca. 2 Minuten, weil ganz viele Zeilen graviert werden. Beim Schneiden folgt der Laser der roten Linie und braucht dazu trotz der tiefen Geschwindigkeit nur einige Sekunden. 

xTool Creative Space

Die xTool Creative Space Software für die Lasercutter der Firma Makeblock, z.B. den P2 Lasercutter bietet noch ein wenig mehr Einstellmöglichkeiten.

Start der Gravur

Sobald die Einstellungen korrekt sind, kann das Material in den Lasercutter eingelegt werden. Danach muss die Linse fokussiert werden. Je nach Modell geht dies automatisch oder indem man die Höhe der Linse manuell einstellt. Das ist wichtig, um den Brennpunkt des Laserstrahls auf der richtigen Höhe am Material zu haben.

Ist der Fokus korrekt, kann der Auftrag von Computer an den Lasercutter gesendet werden. Während des Vorgangs sollte man die Maschine nicht aus den Augen lassen, um eingreifen zu können, wenn etwas schiefläuft. Beispielsweise bei falschen Einstellungen oder wenn das Material zu brennen beginnt oder verschoben wird.