Making im Unterricht

Modelle slicen und drucken

Zum Druck wird das 3D-Modell in einer Slicing-Software vorbereitet. Dabei werden Parameter wie Schichtdicke, Druckgeschwindigkeit und Material festgelegt. Anschließend wird das Modell in einen Code umgewandelt, der die Anweisungen für den 3D-Drucker enthält. Der Code wird auf eine SD-Karte gespeichert oder direkt über USB oder WLAN an den Drucker übertragen. Der Druckprozess wird schließlich am Gerät oder per WLAN gestartet. 

Die folgenden Prozesse sind nicht für alle Drucker gleich. Die OpenSource Software OrcaSlicer (nur von https://orcaslicer.com/ herunterladen )unterstützt viele Drucker und funktioniert sehr gut. 

Slicen 

  1. Das 3D-Modell (z. B. im STL- oder OBJ-Format) wird in den Orca Slicer importiert.
  2. Im Slicer werden grundlegende Druckparameter festgelegt, wie: 
    • Schichtdicke (z. B. 0,2 mm für Standarddrucke), 
    • Füllmuster und -dichte (z. B. 20 % für stabilere Teile), 
    • Materialtyp (z. B. PLA, PETG). 
  3. Zusätzlich können erweiterte Einstellungen angepasst werden, wie Druckgeschwindigkeit, Support-Strukturen (falls Überhänge vorhanden sind) und Bettadhäsion (z. B. Skirt oder Brim). 
  4. Das Modell wird nach Bedarf auf der Druckplatte positioniert und skaliert. 
  5. Nach Abschluss der Einstellungen wird der G-Code generiert. Dieser enthält alle Anweisungen für den 3D-Drucker.

Drucken 

  1. Der Code wird auf eine SD-Karte gespeichert oder direkt über USB/WLAN an den Drucker übertragen.
  2. Das Druckbett wird vorbereitet (z. B. Reinigung und optionales Auftragen eines Haftmittels wie Klebestift). 
  3. Am Drucker wird der Druckvorgang gestartet, entweder durch Auswahl der Datei von der SD-Karte oder über die Verbindung zum Orca Slicer. 
  4. Der Drucker führt die Anweisungen des Codes aus und erstellt das Bauteil Schicht für Schicht. 
  5. Nach dem Druck wird das fertige Modell vom Druckbett entfernt und eventuell nachbearbeitet (z. B. Entfernung von Support-Strukturen oder Schleifen der Oberfläche).